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- Online Anmeldung für den 31. Garbenteicher Volkslauf ist freigeschaltet -
Die erstmalige Online-Anmeldung für den Garbenteicher Volkslauf 2010 ist freigeschaltet.
Läufer können sich HIER für ihren Lauf voranmelden, um von einer Zeit- und Geldersparnis am Tag des Volkslaufes zu profitieren.

-Update 24.8.2010: Unter diesem LINK finden Sie von nun an auch die exakten Streckenverläufe auf Karte eingezeichnet bzw. aus Satelitten-Perspektive. Klicken Sie auch HIER für weitere Infos rund um den Garbenteicher Volkslauf! -




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Geschrieben von Carsten am Dienstag 03 August 2010 - 22:29:17Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
Lisa Magel mit einem neunten Platz der A-Jugend im Siebenkampf bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Potsdam
Mit Material von Jörg Theimer:Im Feld der weiblichen Jugend A konnte LAZ-Athletin Lisa Magel ( LAZ / SV Garbenteich) mit erzielten 4745 Punkten zum Saisonausstand bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Potstdam einen neunten Rang mit nach Hause bringen. Die Schülerin der Ost-Schule startete mit 14,96 sec im 100 m Hürdenlauf und überfloppte danach 1,66 m.  Es folgten 9,86m mit der Kugel und 26,72 sec im abschließenden  200 m Sprint. Der zweite Tag begann mit 5,41 m im Weitsprung und 28, 93 m im Speerwurf. In der letzten Disziplin, dem 800 m Lauf zeigte sie mit 2:28,85 min noch einmal gute Kämpferqualitäten und sicherte sich so verdient die Platzierung unter den Top-Ten in Deutschland. „Mein Wettkampf ist leider nicht wie gewünscht verlaufen, da ich unbedingt 8. werden wollte. Dies habe ich leider durch meinen Speerwurf verhindert, da 28m einfach zu wenig waren und ich so viele Punkte auf meine Konkurrenz eingebüßt habe.“ so Lisa Magel in der Selbstanalyse.
Julia Gerter ( LAZ / SV Garbenteich) die in der weiblichen B-Jugend an den Start gehen wollte, musste kurzfristig wegen einer Verletzung die Wettkampfteilnahme absagen.

Ergebnisse

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(Bild: Jörg Theimer)
Lisa Magel kann sich zum Saisonabschluss über einen neunten Platz im Siebenkampf bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Potstam neben dem erfolgreichen LAZ-Giessen Zehnkampf Männer-Team freuen, das seinerseits im Mannschaftswettbewerb die Silbermedaille errang.
Geschrieben von Nils am Sonntag 29 August 2010 - 18:23:49Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
Süddeutsche Meisterschaften der B-Jugend: Ann-Christin Strack verbessert 28 Jahre alten Kreisrekord über 100m und wird Meisterin über 100m und 200m - Julia Gerter glänzt mit Silber im Weitsprung
Mit Material von Rainer Schmidt: (ras). Ann-Christin Strack vom LAZ Gießen lieferte bei ihrem letzten Freiluftauftritt als B-Jugendliche einen tollen Saisonabschluss ab, denn sie gewann bei den Süddeutschen Meisterschaften in Schwäbisch Gmünd mit starken Zeiten die Sprinttitel über 100 und 200 m. Zudem erkämpfte ihre Trainingsgefährtin Julia Gerter im Weitsprung Silber. Freuen durfte sich auch die TSG Gießen-Wieseck, denn über 4 x 100 m gewannen Nikola Graupner, Lara Matheis, Theresa Wedemeyer und Anna Julia Beimdicke bei den Frauen Bronze.
Die Motivation von Ann-Christin Strack, bei den „Süddeutschen“ anzutreten, war laut ihres Trainers Philipp Schlesinger eher gering. „Nach einer langen Saison und den nicht gerade nach Wunsch verlaufenen Deutschen Jugendmeisterschaften, habe ich es Ann-Christin freigestellt, ob sie in Schwäbisch Gmünd antreten möchte. Ein Blick in die Meldeliste überzeugte sie jedoch. Nun musste Ann-Christin aber mit der Favoritenrolle klarkommen“, sagte Schlesinger nach Abschluss der Wettkämpfe. Die Ostschülerin nahm die Favoritenbürde mit Bravour. Trotz langer Wartezeit im Callroom sprintete Strack im letzten der sechs 100-m-Vorläufe mit 12,25 s die mit Abstand schnellste Zeit der 30 Teilnehmerinnen. Im Zwischenlauf folgte mit 12,16 s eine persönliche Bestzeit, die Strack im Finale mit 12,11 s nochmals steigerte und so vor Sandra Dinkeldein (12,17) vom TuS Steißlingen siegen konnte. Mit der Zeit von 12,11 s unterbot Ann-Christin Strack zudem den seit 1982 von Birgit Clarius gehaltenen Gießener 100-m-Kreisrekord von handgestoppten 12,0 s und zählt damit in dieser Saison zu den drei schnellsten 100-m-Sprinterinnen Hessens aus allen Altersklassen. Handgestoppte Zeiten können laut Reglement mit elektronischen Ergebnissen verglichen werden, wenn man bei Sprintstrecken 24 Hundertstel Sekunden hinzu addiert.
Nach dem ersten Titelgewinn standen die 200 m auf dem Plan. Im Vorlauf begnügte sich Strack mit der Laufbestzeit von 25,37 s. Auch im Finale zeigte sich die LAZ-Athletin nervenstark und gewann in 25,02 s, diesmal vor Luisa Valeske (25,13) vom SV Schlau Com Saar 05.
Im Weitsprung der B-Jugendlichen traten 23 Mädels aus sieben Bundesländern an. Den Titel machten jedoch durch Kyra Buhlmann von der LG Eintracht Frankfurt und Julia Gerter vom LAZ Gießen zwei Hessinnen unter sich aus. Die Entscheidung fiel bereits in den ersten Versuchen. Julia Gerter sprang 5,63 m, aber die Frankfurterin konterte mit 5,66 m. Gerter setzte in der Folge ausnahmslos Sprünge über 5,50 m in die Grube, aber ein wechselnder Wind störte nun beim Anlauf, so dass keine Verbesserung erfolgte. Gerter startete zudem über 100 m und erreichte nach 12,53 im Zwischenlauf gemeinsam mit Ann-Christin Strack das Finale, welches die Schülerin der Butzbacher Weidigschule mit erneut 12,53 s als Sechste beendete.

Ergebnisse


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(Bild: Rainer Schmidt)
Ann-Christin Strack rennt bei den Süddeutschen B-Jugendmeisterschaften in Schwäbisch-Gmünd zum Titel über 100m und 200m und verbessert dabei den 28-Jahre alten Kreisrekord über 100m von Birgit Clarius auf nun 12,11 sec.

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(Bild: Rainer Schmidt)
Julia Gerter wird Süddeutsche B-Jugendvizemeisterin in Schwäbisch-Gmünd mit 5,63m.
Geschrieben von Nils am Mittwoch 25 August 2010 - 13:28:59Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
Finalträume bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm bleiben unerfüllt
Deutsche Jugendmeisterschaften für mittelhessische Starter unter keinem guten Stern - Gerter und Strack scheitern knapp:
Mit Material von Rainer Schmidt:ULM (ras). Bei den dreitägigen Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm setzten sich mit der Dillenburgerin Gesa Krause und Sara Gambetta von der TG Schlitz zwei Athletinnen herausragend in Szene. Die seit der Saison 2009 für die LG Eintracht Frankfurt startende Krause, vor 14 Tagen bereits Vierte über 3000 m Hindernis bei der U20-WM in Moncton/Kanada, pulverisierte in 6:23,42 Minuten den Deutschen A-Jugendrekord über 2000 m Hindernis und gewann mit einer halben Minute Vorsprung. In Kanada erkämpfte die erst siebzehnjährige Sara Gambetta Silber im Siebenkampf. Nun lehrte die Schlitzerin in Ulm die nationalen Spezialistinnen das Fürchten und gewann im Hochsprung mit 1,82 m Gold, das sie vier Stunden später durch 6,24 m im Weitsprung mit Silber ergänzte.
Weniger gut lief es im Donaustadion für die Athleten aus Gießener Vereinen, denn keiner erreichte ein Finale. Eine gute Chance auf die Endlaufteilnahme hatte sich Ann-Christin Strack vom LAZ Gießen bei den B-Jugendlichen über 200 m ausgerechnet. Aber ein Gegenwind von 0,3 m/s schuf im letzten der fünf Vorläufe für die noch Sechzehnjährige schlechte Voraussetzungen. Strack sprintete als Zweite des Laufes in 25,30 über die Ziellinie und verpasste mit der zehntschnellsten Vorlaufzeit den Endlauf der besten Acht um knapp drei Zehntel Sekunden. Den Titel gewann Katharina Grompe (LG Olympia Dortmund) in 24,13.
Einen Tag zuvor bestritt Strack die 100 . In ihrem Vorlauf stellte die Ostschülerin mit 12,22 ihre persönliche Bestzeit ein und qualifizierte sich als Fünfzehnte für die drei Zwischenläufe. Auf der ungeliebten Außenbahn musste sich Strack nach einem schwachen Start in 12,29 mit Platz sechs begnügen. „Anni hatte einen guten Vorlauf. Schade, dass sie im Zwischenlauf keinen guten Start erwischte, dann wäre es eine persönliche Bestleistung geworden,“ bedauerte anschließend ihr Trainer Philipp Schlesinger. Erwartungsgemäß gewann das Finale Stefanie Pähler (11,82 von der LG Olympia Dortmund.

LAZ-Staffel auf Platz 14
Mit Julia Gerter schrammte eine weitere B-Jugendliche des LAZ Gießen knapp an einem Finale vorbei. Im Weitsprung landete sie im ersten Versuch bei 5,57 m. In den beiden nächsten Sprüngen trat Gerter leicht über das Brett und verpasste als Neunte das Finale um drei Zentimeter. Die Disziplin gewann Lena Malkus (LG Ratio Münster) mit 6,34 m.
Am Sonntagmorgen stand vor den 200 m ür Ann-Christin Strack, Julia Gerter sowie Isabell Pastau und Lisa Magel bereits der Vorlauf der 4x100 m der Jugend A auf dem Plan. „Beim zweiten Wechsel von Gerter auf Strack musste Anni gewaltig Tempo herausnehmen, um noch eine reguläre Übergabe zu schaffen. Das verhinderte eine ähnliche Zeit wie die 48,36 bei den hessischen Meisterschaften in Neu-Isenburg. Schade, denn 48,48 hätten zum Finale gelangt, kommentierte Schlesinger den nicht optimal gelungenen Lauf. In 49,04 Sekunden landete das LAZ-Quartett so auf Rang vierzehn der 21 Staffeln.
Lisa Magel bestritt in der Jugend A am Samstag zudem Hürdensprint und Hochsprung. Die Siebenkämpferin sah die Einzeldisziplinen als Vorbereitung auf die Deutschen Mehrkämpfe und schied über 100 m Hürden mit passablen 14,81 im Vorlauf aus. Im Hochsprung überwand sie ohne Fehlversuch die Einstiegshöhe von 1,60 m und meisterte anschließend 1,65 m im zweiten Versuch. Mit einer Saisonbestleistung von 1,71 m angetreten, war für die Steinbacherin die folgende Höhe von 1,70 m an diesem Tag nicht zu bezwingen, sie wurde Zehnte. Den Hochsprung gewann Nele Hollmann (LG Elsey-Kabel) vor der höhengleichen Julia Stockmann (TV Jahn Rheine) mit 1,79 m.

Ergebnisse
Geschrieben von Nils am Dienstag 10 August 2010 - 12:00:55Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
Gerter, Magel, Strack und Pastau bei den Deuschen Jugendmeisterschaften in Ulm
Mit Material von Rainer Schmidt - GIESSEN/ULM (ras). Von Freitag bis Sonntag finden in Ulm die Deutschen Jugendmeisterschaften statt. Für die Wettkämpfe im Donaustadion haben auch Jugendliche des LAZ Gießen Stadt und Land, der TSG Gießen-Wieseck und von den TSF Heuchelheim gemeldet. Auf die Finalteilnahme hoffen darf in der weiblichen A-Jugend die 4x100 m Staffel des LAZ. Ergänzt durch Dorina Ludwig, kann das LAZ-Quartett mit Lisa Magel, Isabell Pastau, Ann-Christin Strack und Julia Gerter mit 48,36 Sekunden die achtbeste Zeit der 26 gemeldeten Staffeln vorweisen.
In der weiblichen A-Jugend wird sich Lisa Magel (LAZ Gießen) über die Hürden und im Hochsprung mit den Besten Deutschlands messen. Die lange Zeit verletzte Siebenkämpferin sieht Ulm jedoch laut ihres Trainers Philipp Schlesinger vorwiegend als Vorbereitung auf die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften Ende des Monats in Potsdam.
Über die 100 m Gerade ist Lara Matheis von der TSG Wieseck gemeldet. Nach zwei Erkrankungen in den letzten Wochen muss die Watzenbornerin ihre Erwartungen aber deutlich zurückschrauben. In der B-Jugend stehen für Ann-Christin Strack und Julia Gerter neben dem Staffeleinsatz sowohl 100 m als auch 200 m auf dem Plan. Mit ihrer 200 m Bestleistung von 24,87 s ist Strack Zehntschnellste der Meldeliste. Gerter ist zudem eine von elf B-Jugendlichen, die die Qualifikationsnorm von 4,75 m im Weitsprung erfüllen. Zwar gemeldet, aber in Ulm nicht am Start, ist Cynthia Schmidt von der TSF Heuchelheim. Die Vorjahressechste über 100 m laboriert an einer Muskelverhärtung und hat die Freiluftsaison deswegen bereits beendet.
Geschrieben von Nils am Freitag 06 August 2010 - 12:54:47Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
Baskteball 2. Ligist VFB 1900 Giessen Pointers startet in die Vorbereitung in Zusammenarbeit mit SVG-Trainer Philipp Schlesinger
SVG- und HLV-Trainer Philipp Schlesinger, der vor kurzem sein Studium der Sportwissenschaften erfolgreich abgeschlossen hat, unterstützt die Basketballer der VFB 1900 Giessen Pointers im Trainingsbetrieb. Mit Material von der Giessener-Allgemeinen:
(lad) »Wir werden ums Überleben kämpfen, aber die Mannschaft wird alles geben und sich die Anerkennung des Publikums verdienen«, weiß der Sportliche Leiter der VfB 1900 Gießen Pointers, Günter Sikorski, dass eine schwere Saison auf seine Basketballer wartet. Denn die dürfen sich nun in der am 25. September beginnenden Saison 2010/11 in der 2. Bundesliga Pro B und damit im Profibereich messen. Um rechtzeitig für diese Aufgabe fit zu sein, hatte der Aufsteiger am Dienstagabend seinen offiziellen Trainingsauftakt in der Sporthalle der Theodor-Litt-Schule.
»Ich war bereits acht Jahre als Trainer in der 2. Liga tätig, war dann aber fünf Jahre lang weg«, erklärt Gießens Aufstiegstrainer Dejan Kostic, der während dieser fünf Jahre in der Regionalliga coachte: »Und ich habe gemerkt, dass die 2. Liga in dieser Zeit viel professioneller geworden ist. Im Vergleich zu den anderen Vereinen sind wir nur kleine Fische und meilenweit von den Anforderungen entfernt«, meint der Coach, der ergänzt: »Aber wir haben etwas, was viele nicht haben: Spielerpotenzial. Unsere Spieler sind mit dem Verein groß geworden, während andere Vereine ihre Spieler kaufen mussten. Wir haben es geschafft, unseren Kader vom letzten Jahr, die Aufstiegs-›Helden‹, zusammenzuhalten«, freute sich der Basketballlehrer über die große Resonanz beim ersten Training. Mit Felix und Sebastian Rotaru, Zeljko Pavlovic, Till Wosnitza, Vincent Zabel, Patrick Unger, David Henke, Oliver Biallas, Nils Steuber, Alex Göttker und Mario Maric ist dem Coach das gesamte Team fit und verletzungsfrei erhalten geblieben. Und mit dabei sind derzeit sogar zwei prominente Gäste, die sich über die nächsten zwei Wochen hinweg - bis zum Beginn ihrer eigenen Vorbereitung mit EnBW Ludwigsburg bzw. den VfL Kirchheim Knights - mit den Pointers fit halten werden: Nationalspieler Johannes Lischka und sein Bruder Benjamin. Gemeinsam absolvierte die Truppe zum Auftakt ein Athletik-Training mit dem Leichtathletik-Trainer Philipp Schlesinger vom LAZ Gießen, das fortan einmal wöchentlich auf dem Programm steht. Außer den koordinativen Übungen, welche die Schnell- und Sprungkraft sowie Reaktionsfähigkeit trainieren sollen, werden die Pointers an den übrigen Tagen Trainingseinheiten am Ball sowie zahlreiche Vorbereitungsspiele bis zum Saisonauftakt absolvieren.

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(Bild: Giessener-Allgemeine ((lad)) )
SVG- und HLV-Trainer Philipp Schlesinger leitet wöchentlich die Atheltik-Einheiten der VFB 1900 Giessen Pointers, bei denen sich momentan auch Nationalspieler Johaness Lischka fitt hält.

Geschrieben von Nils am Donnerstag 05 August 2010 - 12:30:57Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
Ländervergleichkampf Hessen - Baden-Württemberg - Nordrhein-Westfalen -- Julia Gerter unterliegt im Zielspringen
Mit Material von Rainer Schmidt: BAUNATAL (ras). Es war nicht der Tag der Hessen beim U18-Ländervergleich der Leichtathleten mit Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Nicht zuletzt durch verletzungsbedingte Absagen deutete sich schon vor Wettkampfbeginn im Baunataler Parkstadion an, dass sich das Hessenteam wie im Vorjahr gegen die zwei wohl stärksten deutschen Landesverbände mit Platz drei würde begnügen müssen. Letztlich gewann Baden-Württemberg mit 261,5 Punkten knapp vor Nordrhein-Westfalen (257,5) und Hessen, das abgeschlagen mit 172 Punkten auf Rang drei landete.
Einen guten Eindruck in Baunatal hinterließ jedoch Laurenz Costa vom LAZ Gießen. Trotz einer 14-tägigen Trainingspause durch Erkrankung und eine Zerrung lieferte Costa über 100 m in 11,27 s eine ansprechende Zeit ab. Viel Achtung erwarb sich der Schüler der Anne-Frank-Schule Linden, als er erstmals über die 200 m-Distanz antrat und nach einem beherzten Lauf in 22,93 Platz vier der Länderwertung erkämpfte. „Die letzten 50 m waren schon hart,“ gestand Costa anschließend. Sein gelungener Auftritt als Startläufer in der schnelleren hessischen 4x100m-Staffel wurde nicht belohnt, denn beim letzten Wechsel kam es im Wechselraum nicht zur Staffelholzübergabe.
Die Erwartungen erfüllte auch Julia Gerter im Weitsprung, denn mit 5,70 m blieb sie nur fünf Zentimeter unter ihrer Bestleistung. Das bedeutete Platz zwei in einem „Zielspringen“, denn gleich drei Mädels erzielten eine Tagesbestweite von 5,70 m. So gewann mit zwei 5,70 m-Sprüngen die Frankfurterin Kyra Buhlmann vor der LAZ-Athletin, deren zweitbester Versuch mit 5,68 m gemessen wurde. Das „Punktspringen“ ergänzte Franziska Braun (Nordrhein-Westfalen), die in ihrem zweitweitesten Satz bei 5,65 m landete. Über 200 m blieb Gerter als Sechste in 26,03 deutlich unter ihren Möglichkeiten und erläuterte später, „ich hatte mir schon eine bessere Zeit erhofft, aber ich musste mich in den letzten Wochen mit Tempoläufen zurückhalten und habe nach zwei Monaten Pause gerade erst wieder mit Krafttraining angefangen.“
Über 200 m startete mit Ann-Christin Strack eine weitere Sprinthoffnung des LAZ Gießen im Hessentrikot. Hinter Katharina Grompe (NRW), die sich in 24,32 auf Platz neun der deutschen U20-Bestenliste schob und der Baden-Württembergerin Carina Frey, die mit persönlicher Bestleistung von 24,60 nun als Achte der deutschen Rangliste in der U18 geführt wird, sprintete Strack in 25,23 s als Dritte über die Ziellinie. Auch über die 100 m Strecke wurde Strack mit vier Punkten in der Länderwertung belohnt. Bei unzulässigem Rückenwind von 2,3 m/s blieb sie in 12,26 vier hundertstel Sekunden über ihrer Bestleistung. Kein Glück hatten die beiden LAZ-Athletinnen in der abschließenden 4x100m Staffel, die wegen eines Wechselfehlers ebenfalls nicht gewertet werden konnte.
Ebenfalls für die Sprintgerade und die Staffel war Cynthia Schmidt von den TSF Heuchelheim nominiert. Aber auf Anraten der medizinischen Abteilung des HLV vor Ort, musste sie wegen einer Muskelverhärtung auf die Teilnahme verzichten. Damit ist auch der Start der Kinzenbacherin Anfang August bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm stark gefährdet.
Nur teilweise zufrieden mit ihren Leistungen zeigte sich Ruth Hillebrand (ebenfalls TSF Heuchelheim), denn den durch Windböen beeinträchtigten Hochsprung beendete die Herder-Schülerin mit nur 1,58 m als Sechste. Als dritte Läuferin der zweiten hessischen 4x100m-Staffel (50,58) zeigte Hillebrand jedoch eine tadellose Leistung.
Eine sichere Bank ist Mona Althenn im Kugelstoßring. Erst im letzten Durchgang von Christina Krebs (NRW/12,74) auf Platz zwei verdrängt, sicherte die Ebersgönserin von der LG Wetzlar dem HLV-Team mit guten 12,39 m fünf achtbare Punkte.

Ergebnisse

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(Bild: Rainer Schmidt)
Julia Gerter fliegt im Ländervergleichskampf auf 5,70m und weitengleich zu Platz 2.

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(Bild: Rainer Schmidt)
Die Mittelhessischen Starter beim Vergleichskampf mit Julia Gerter (links) und Ann-Christin Strack (2. von rechts) vom SVG-Abteilung Leichtathletik.
Geschrieben von Nils am Mittwoch 28 Juli 2010 - 13:32:28Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
EM-Norm bleibt für Beatrice Marscheck dieses Jahr leider unerreicht
BRAUNSCHWEIG (jth). Unter dem Motto „Von B(erlin) über B(raunschweig) nach B(arcelona)“ fanden im Eintracht Stadion in Braunschweig die 110. deutschen Leichtathletik-Meisterschaften statt. Denn es ging bei der DM auch um die letzten EM-Tickets.
Für Beatrice Marscheck vom LAZ Gießen/SV Garbenteich ging es darum, ihre gezeigten Vorleistungen über 100 m und dem Weitsprung im Feld der nationalen Spitze zu bestätigen und sich dort zu behaupten. Mit der 100 m-Zeit von 12,06 sec lieferte die Sportstudentin keine neue Saisonbestleistung ab, hatte jedoch die ideale Vorbelastung für den Weitsprungwettkampf. Doch der Weitsprungwettbewerb war für die Studentin nicht wie im Vorjahr mit der Vizemeisterschaft die Krönung des Wettbewerbes, denn mit 6,08 m war sie als 13. nicht für das Finale der besten acht Springerinnen qualifiziert. „Ich hatte eigentlich ein super Laufgefühl. Der Start war optimal, denn ich hatte die beste Reaktionszeit, doch bei 60 m verkrampfte ich ein wenig, kam nicht mehr in Tritt und konnte die entstandene Lücke zur Spitze nicht mehr verringern. Es herrschte ein gewaltiger Gegenwind, es war ein Kampf ohne Ende“, sagte Marscheck. Den Vorlauf gewann Yasmin Kwadwo (TV Wattenscheid) in 11,69 vor Cathleen Tschirch (Bayer Leverkusen/11,92). „Bea hat einen etwas unglücklichen Auftritt im Sprint gehabt, sie ist fit für den Weitsprung“, orakelte ihr Trainer Markus Czech.
Am Sonntag stand der im Vorfeld erwartete Weitsprung-Krimi auf dem Programm. Gleich sechs Kandidatinnen klopfen an die EM-Norm von 6,60 m, die bisher nur von Bianca Kappler zwei mal erfüllt wurde. „Heute geht es um die Wurst. Bea ist gut drauf und wurde noch mal vom HLV-Physio behandelt. Sie kann ihren Vizetitel aus dem Vorjahr verteidigen und sich in der nationalen Spitze etablieren. Erstes Etappenziel ist jedoch in das Finale zu kommen, hierzu ist schon eine Weite von 6,40 von Nöten“, sagte Trainer Czech vor dem Wettkampf. Doch man hatte den Eindruck, als wäre Braunschweig kein gutes Pflaster für die Studentin des LAZ, denn im ersten Durchgang landete sie nur bei 6,06 m. „Wir haben heute hier mit wechselnden Winden zu kämpfen, auf diese Bedingungen müssen sich alle Athletinnen erst einmal einstellen“, meinte ihr Trainer. Der zweiten Versuch wurde er als ungültig in die Statistik aufgenommen. „Im dritten Versuch hieß es also dann für mich, alles auf eine Karte zu setzen. Was passiert, werden wir sehen“, lautete das Vorhaben von Marscheck. „Kurz vor dem Ablauf kam noch mal eine Windböe auf und ich ging sicherheitshalber einen Fuß zurück, so verschenkte ich aber am Brett 30 cm“, berichtete die Springerin. Ihr dritter Durchgang landete auch nur bei 6,08 m. Der Endkampf war ihr somit als 13. verwehrt geblieben. „Es war nicht unser Wochenende, wir sind natürlich enttäuscht über das Abschneiden. Jetzt möchte Bea noch mal bei den Süddeutschen ihr Saisonbestleistung von 6,56 m unter Beweis stellen“, gab sich Trainer Markus Czech aber nicht geschlagen. Den Wettbewerb gewann in einem spannenden Finale, durch den Saisonverzicht von Sophie Krauel (TuS Jena), der deutschen Meisterin von 2008 und 2009, Bianca Kappler (LC Rehlingen), die sich mit 6,59 m klar durchsetzte. Vier ihrer fünf gültigen Versuche hätten zum Titel gereicht. Rang zwei sicherte sich Nadja Käther. Die Hamburgerin sprang im fünften Versuch 6,50 m weit, verpasste damit aber die zweite EM-Normerfüllung um zehn Zentimeter. Gar nicht erst in den Endkampf kam Sosthene Moguenara. Die Wattenscheiderin verließ als Neunte mit 6,21 Metern frühzeitig das Stadion. Da aber keine andere Springerin die EM-Norm schaffte, kann die im Tschad geborene Weitspringerin aber davon ausgehen, mit in Barcelona dabei zu sein. Bronze ging an Melanie Bauschke (LG Nike Berlin, 6,47).

Ergebnisse

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(Bild: Jörg Theimer)
Beatrice Marscheck scheidet bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig bereits im Vorkampf aus.

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(Bild: Jörg Theimer)
Beatrice Marscheck mit ihrem Trainer Markus Czech, der trotz des relativ schwachen Abschneidens zufrieden auf die bisherige Saison blickt :"[...]Es lief ja auch eigentlich ganz gut. Und ihre Leistung kann sich ebenfalls immer noch sehen lassen [...]Unter anderem ist sie zweimal deutsche Hochschulmeisterin geworden. So schlecht ist die Saison für Beatrice gar nicht".
Geschrieben von Nils am Samstag 24 Juli 2010 - 13:42:24Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
Ausschreibung für den 31. Volkslauf online
Die Ausschreibung für den 31. Volkslauf der Abteilung Leichtathletik des SV 1928 Garbenteich e.V. am 12.09.2010 kann ab sofort heruntergeladen werden.
Download

Weitere Informationen über die Veranstaltung, Strecken- und Anfahrtsbeschreibung lesen Sie auf unserer Volkslaufseite.
Link

Die Onlineanmeldung wird voraussichtlich ab dem 01.08.2010 frei geschaltet.
Geschrieben von Carsten am Montag 05 Juli 2010 - 21:41:00Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
Lisa Magel Hessenmeisterin im Hochsprung - SVG-Staffel Vizehessenmeister über 4x100 m bei den Hessischen Jugendmeisterschaften in Neu-Isenburg
Welch eine Sommersaison für die Garbenteicher A- und B-Jugend Mädels! Mit Material von Rainer Schmidt: NEU-ISENBURG (ras). Eine Gluthitze herrschte im Neu-Isenburger Stadion beim zweiten Teil der hessischen Einzel-Meisterschaften und beeinflusste besonders die spät an beiden Wettkampftagen gelegenen Sprintendläufe und Langstrecken. Nach dem starken Auftritt Gießener Athleten in Wetzlar gab es auch in Neu-Isenburg bei der A-Jugend und den A-Schülern viele Titel und Podestplätze.
In der Jugend A gewannen Cynthia Schmidt von der LG Erda-Heuchelheim im 100 m Sprint und Lisa Magel vom LAZ Gießen beim Hochsprung.Den Titel für eine A-Jugendliche aus dem Gießener Raum gab es am Sonntag. Bereits nach dem Zeitlauf (14,69) über 100 m Hürden sah Lisa Magel wie die sichere Siegerin aus. Im Finale fädelte sie deutlich in Führung liegend an einer Hürde ein, kam dadurch aus dem Tritt und landete in 16,07 auf dem Bronzerang. Eineinhalb Stunden später hatte die Siebenkämpferin ihren Ärger überwunden und dominierte klar den Hochsprung. Mit 1,71 m qualifizierte sich die Steinbacherin für die deutschen Jugendmeisterschaften und konnte wieder lächeln.
Einen Silberplatz gab es für Magel zudem in der 4x100-m-Staffel. Zusammen mit Isabell Pastau, Julia Gerter und Ann-Christin Strack mussten sich die LAZ-Mädels in 48,36 Sekunden nur der Startgemeinschaft Wiesbaden-Reisen (47,83) geschlagen geben. Im Weitsprung sprang Julia Gerter (LAZ) im letzten Versuch mit 5,62 m auf den Bronzeplatz. Hier siegte Gesa Kratsch von der LG Friedberg-Fauerbach (5,79) vor Kyra Buhlmann (5,70) von der LG Eintracht Frankfurt. Den hochklassigsten Wettbewerb der Meisterschaften lieferte die 22 Mädels der Jugend B über 200 m ab. „Rund 10 Teilnehmerinnen haben Chancen auf das Finale. Da muss man schon im Vorlauf vollen Einsatz laufen,“ bedauerte Cynthia Schmidt. Entsprechend eng wurde es in den Vorläufen, bei denen Lara Matheis (TSG Gießen-Wieseck/25,35) um eine Hundertstel das Finale verpasste. Im Endlauf sah Julia Gerter nach dem Startschuss die rote Karte. „Ich habe ein wenig gezuckt,“ gestand Gerter nach ihrer Disqualifikation. Schmidt und Ann-Christin Strack gingen in diesem Finale ohne Medaillen von der Bahn. Strack wurde in 25,26 Vierte. Nach den Vorläufen Zweite (25,22), musste sich eine entkräftete Schmidt mit Rang fünf (25,80) begnügen. In 24,36 siegte Julia Schaefers (LAV Kassel) und schob sich damit auf Rang sieben der deutschen Jugendbestenliste vor. Ein Achtungserfolg gelang der StG Heuchelheim-Wieseck-Lich über 4x100 m. Nikola Graupner, Matheis, Janina Knappik und Schmidt unterboten als Sechste in 49,74 Sekunden die Fünfzigsekundenmarke.

Ergebnisse

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(Bild: Rainer Schmidt)
Lisa Magel, Isabell Pastau, Ann-Christin Strack und Julia Gerter: Die Garbenteicher A- und B-Jugendlichen wurden Vize-Hessenmeister der weiblichen Jugend über 4x100 m
Geschrieben von Nils am Mittwoch 30 Juni 2010 - 12:05:17Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
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